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Blogs • 10.11.2022

Problemfindung – der Ansatz, auf den es bei Digitalisierung ankommt

Zukunfts- und technologieorientiert sowie menschenbezogen. Mit diesen drei Prinzipien sucht das finnische Beratungsunternehmen Gofore nach Problemen, die einer nützlichen Digitalisierung im Wege stehen. „Die Welt ist voller Lösungen, aber bevor man eine davon nutzen kann, muss man sich über das eigentliche Problem im Klaren sein“, sagt Tatu Hautala, Geschäftsführer, Gofore, Deutschland. „Deshalb setzen wir auf Problemfindung und Analysen. Nur so können wir einen sinnvollen Ansatz vorschlagen.“

Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Gestaltung digitaler Dienste für Industriemärkte und Gesellschaften, fordert Gofore Kunden mutig heraus, wenn eingeschlagene Wege falsch zu sein scheinen. So entstehen Strategien, welche die richtigen Probleme lösen. 

Das Leistungsportfolio von Gofore beginnt bei Beratung, über Konzepterstellung und deren Umsetzung bis hin zum Transformation-Coaching. Ziel ist es, ein Umdenken in Unternehmen anzustoßen, das diese auf eine autonome Reise der Digitalisierung mitnimmt. Hautala erklärt: „Wir helfen Kunden, ihre eigenen digitalen F&E-Aktivitäten aufzubauen und zu skalieren.“ 

Die eigentlichen Probleme zu erkennen, ist hierbei die größte Herausforderung. Hautala: „Während unserer Forschungsarbeit treffen wir uns mit den Endbenutzern unserer Kunden, um aus erster Hand zu verstehen, wie das Produkt verwendet wird und wie gut es durch vorhandene Funktionen echte Wertsteigerungen realisiert.“

Entwicklung wertschöpfender digitaler Dienste 

Durch die Identifizierung fehlender Eigenschaften entstehen neue Produkte, die Lücken füllen. Bis heute hat Gofore mittlere bis große Unternehmen dabei unterstützt, bestehende Angebote zu ergänzen. Voith, der weltweit führende Hersteller von Maschinen für Zellstoff- und Papierindustrie, technischer Ausrüster für Wasserkraftwerke sowie Produzent von Antriebs- und Bremssystemen, nutzt beispielsweise eine mit Gofore entwickelte IIoT-Plattform. 

Gofore demonstriert potenzielle Funktionen seiner Artefakte in Form von anklickbaren Prototypen, die auf einem Tablet oder Mobiltelefon angezeigt werden. So können sich Kunden von Anfang an Klarheit verschaffen und den Prozess mitleiten, um einen möglichst hohen Mehrwert zu erreichen. Hautala: „Da Time-to-Market-Zyklen kurz sind, ist es wichtig, dass wir jede Entwicklungsphase zielgerichtet vorantreiben. Das geht am besten, indem man mit dem Kunden auf Augenhöhe arbeitet und eine ständige Feedback-Schleife aufrechterhält.“ 

Flache Hierarchien sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor in Gofores Projekten. Hautala: „Mit unserem nordischen Arbeitsansatz und Problemfindungskompetenz unterstützen wir Kunden bei der Implementierung digitaler Dienste, die für sie neue Einnahmequellen schaffen.“

 

Text von: Nora Fritsche 
Dieser Artikel wurde am 10. November 2022 auf der Nordische Profis 2022 Sonderausgabe als Handelsblatt-Beilage veröffentlicht. 

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